Unterversicherung

Eine Unterversicherung liegt dann vor, wenn der zugrunde liegende Schaden höher ist, als die vertraglich vereinbarte Schadenssumme. So wird auch dann, wenn die Versicherungsgesellschaft die komplette Summe an den Versicherten zahlt, dieser den Rest aus der eigenen Tasche zahlen müssen.
Eine Unterversicherung kann vermieden werden, wenn die Risiken genauer bestimmt werden. Gerade bei der Hausratversicherung und auch bei der Wohngebäudeversicherung ist es sehr wichtig, dass die Berechnung der Leistungssumme häufig vollzogen wird, vor allem dann, wenn es zu teuren Neuanschaffungen oder zu Sanierungen oder Renovierungen gekommen ist, die den Wert vergrößert haben.

Überschussanteile

Zu Überschussanteilen kommt es in den kapitalbildenden Versicherungen. Der Versicherte kann bei Vertragsabschluss entscheiden, wie er seine Überschussanteile nutzen möchte.
Eine häufig genutzt Variante ist die, dass die Überschussanteile zur Beitragsverrechnung genutzt werden. So können die Versicherungsbeiträge entsprechend niedriger gehalten werden, es entstehen aber keinerlei Gewinne mehr. Auch können die Überschussanteile ausgezahlt werden und dann anderweitig verwendet werden. Die dritte Möglichkeit ist die, dass die Überschüsse in der Anlage bleiben, sodass dann bei der Auszahlung eine höhere Leistung bezogen werden kann.

Überspannungsschäden

Ein Überspannungsschaden ist ein Schaden, der durch einen Blitzeinschlag in einer Leitung verursacht worden ist. Die meisten Hausratversicherungen bieten die Deckung für diesen Vorfall an, bei anderen ist er als Zusatzoption zu einem Basistarif abzuschließen.
Auch die Teilkaskoversicherung der Fahrzeuge bietet eine Absicherung für Überspannungsschäden als eine der Deckungsvarianten für eine gute Absicherung des eigenen Fahrzeuges an.