Tarifwechsel

Ein Tarifwechsel bei einem bestehenden Versicherungsvertrag ist durchaus möglich. Besonders gerne machen die Versicherungsgesellschaften hier eine Ausnahme, wenn der Versicherte sich für höhere Leistungen entscheidet. Gerade in der Privaten Krankenversicherung nutzen die Versicherten die Möglichkeit, sich einen besseren Schutz zu ermöglichen. Allerdings sollte beachtet werden, dass dieser Wechsel unter Umständen nur durchgeführt werden kann, wenn ein erneuter Gesundheitsfragebogen beantwortet wird, damit das Risiko auch für diesen Teil bestimmt werden kann.
Ein Tarifwechsel,, welcher eine geringere Leistung anbietet, wird von den Versicherungsgesellschaften hingegen nicht so gerne gesehen, sodass dieses oft nur nach einer Kündigung und einen Neuabschluss des Vertrages genutzt werden kann.

Teilauszahlung

Bei den Kapitalbildenden Versicherungen kann der Versicherte auch vor dem Ablauf der Versicherungszeit eine Teilauszahlung nutzen. Dieses ist dann die Erlebensrente, die der Versicherungsnehmer mit seinen Beiträgen aufgebaut hat. Sie wird in den meisten Fällen als private Altersvorsorge genutzt.

Tod des Versicherten

Ein Tod des Versicherten bei den Sachversicherungen führt nicht automatisch auch zu einer Kündigung des Vertrages. Es ist durchaus möglich, dass die Hinterbliebenen, die diese Sache auch weiterhin haben oder nutzen, den Versicherungsvertrag übernehmen können. Der Todesfall muss dennoch der Versicherung gemeldet werden, damit der Versicherungsvertrag dementsprechend abgeändert werden kann. Da die Risiken in den Sachversicherungen die gleichen bleiben, wird die Versicherung dann auch zu den gleichen Konditionen weitergeführt werden können.
Ein Todesfall des Versicherten kann aber auch zu einer außerordentlichen Kündigung des Vertrages führen, wenn die Hinterbliebenen diesen nicht weiter nutzen, da sie keine Verwendung mehr für den versicherten Gegenstand haben.

Todesfallleistung

In den Lebensversicherungen und auch in den Privaten Unfallversicherungen wird eine Todesfallleistung angeboten.
Bei den Lebensversicherungen ist dieses für eine oder die einzige Leistung, die die Versicherung anbietet. Wenn der Versicherungsnehmer während der Laufzeit versterben sollte, dann bekommen die Hinterbliebenen die Todesfallleistung gezahlt.
Bei den Unfallversicherungen kann dieses als Zusatzleistung vereinbart werden. Der Todesfall muss aber im Zusammenhang mit einem Unfall stehen, der der Versicherung auch angezeigt worden ist. Wenn der Tod, als Unfallfolge dann innerhalb der vertraglich vereinbarten Zeit eintritt, dann wird die Versicherungsgesellschaft den Hinterbliebenen eine Todesfallleistung zahlen.

Totalschaden

Ein Totalschaden liegt dann vor, wenn die Kosten für die Reparaturen oder für die Wiederbeschaffung die Kosten des Zeitwertes übersteigen.
Auch bei einem Totalschaden einer versicherten Sache kann die Versicherung nicht den Neuwert dieser als Leistungssumme zahlen. Auch dann wird der Wert, der den Zeitwert beschreibt, von der Versicherung gezahlt.
Einige Versicherungen bieten aber an, dass für diesen Fall eine Zusatzoption genutzt werden kann, sodass sichergestellt wird, dass auch alle Kosten gedeckt sind. Gerade bei einer KFZ-Versicherung ist dieses sehr häufig zu finden, die dann höhere Leistungen anbieten kann, als sie sonst bezogen werden könnten.

Typklassen

Die Bestimmung der Typklassen ist für die Beitragsberechnung bei der Kfz-Haftpflicht und der Teilkaskoversicherung von großer Bedeutung. Die Typklassenzuordnung erfolgt nach der Fahrzeugmarke und nach dem Fahrzeugtyp. Diese werden dann in den Unfallstatistiken der letzten Jahre entsprechend in die Risikostufen eingeteilt. So kann das Risiko eines Schadens auch in Beziehung zu dem Fahrzeug genauer bestimmt werden. Die Typklassen gelten für mindestens ein Versicherungsjahr und werden dann wieder neu berechnet.