Personenschaden

Ist eine Person zu Schaden gekommen, dann spricht man von einem Personenschaden. Dieser ist immer wieder ein sehr teures Problem, wenn keine Absicherung über die Haftpflichtversicherung besteht. Die Haftpflichtversicherung deckt auch diese Schäden bis zu der vereinbarten Höchstgrenze ab.

Pfändungsschutz Altersvorsorgeversicherungen

Rein rechtlich darf in der heutigen Zeit keiner mehr auf die eigene Altersvorsorge verzichten, denn nur so sind in der Zukunft auch die Einnahmen gesichert. Dieses zeigt sich auch darin, dass bei den Altersvorsorgeversicherungen eine Pfändungsschutzgrenze besteht. Die genaue Höhe, in welcher der Gläubiger dieses Kapital nicht pfänden darf, bemisst sich an der Art der Versicherung, an dem Alter der versicherten Person und auch an dem Geburtsdatum der Person.

Pflegebedürftig

Die genaue Begriffserklärung „Pflegebdürftig“ ist sehr entscheidend für die Versicherungen. Eine Person gilt dann als pflegebedürftig, wenn sie aus eigener Kraft die alltäglichen Aufgaben des Alltags nicht mehr bewältigen kann. Der Person wird dann für diese Aufgaben eine Hilfe zur Verfügung gestellt. Auch können finanzielle Hilfen für die Aufwendungen für die Pflegeperson genutzt werden.

Pflichtbeitrag

Spricht man von dem Pflichtbeitrag bei den Versicherungsprämien, dann ist damit der gesetzlich vorgeschriebene Beitrag gemeint, den die Versicherungsnehmer auch zahlen müssen. Dieser ist in der Krankenversicherung und auch in der Rentenversicherung zu finden. Nur dann, wenn dieser Beitrag auch fristgerecht gezahlt wird, dann kann eine Versicherungsleistung auch genutzt werden.

Police

Die Police ist nichts anderes als der Versicherungsschein. Nur der Versicherungsschein kann eine Deckung bei einem Schadensfall auch rechtlich absichern. In Einzelfällen wird mit der Bezeichnung Police auch der Versicherungsvertrag im allgemeinen bezeichnet.

PKV und Arbeitslosigkeit

Wenn ein Versicherter der Privaten Krankenversicherung arbeitslos wird, dann besteht die Möglichkeit, sich für diesen Zeitraum auch gesetzlich versichern zu lassen. Sollte Arbeitslosengeld bezogen werden, dann übernimmt die Agentur für Arbeit auch die Kosten für die Krankenversicherung. Wichtig ist es, dass vor dem Wechsel in die GKV eine Anwartschaft mit der Privaten Kasse vereinbart wird, denn in diesem Fall ruht die Versicherung nur und der Versicherte kann dann, wenn eine neue Arbeit aufgenommen wird und die Voraussetzungen für die PKV erfüllt werden, wieder ohne Einschränkungen die gleichen Leistungen zu den gleichen Konditionen nutzen. Eine erneute Gesundheitsprüfung wird dann auch nicht anfallen.

PKV und Familien

Bei der Privaten Krankenversicherung muss für alle Familienmitglieder ein separater Versicherungsvertrag geschlossen werden. Eine Familienversicherung, wie es sie bei der Gesetzlichen Krankenversicherung gibt, wird nicht angeboten. Es entstehen so sicherlich höhere Kosten für die Familien, aber die Leistungen, die in der PKV genutzt werden, werden dieses wieder ausgleichen, denn auch Kinder können hier viele Vorteile für eine bessere medizinische Versorgung für sich nutzen.

PKV und Selbstbehalt

Wird eine Private Krankenversicherung mit einem Selbstbehalt vereinbart, dann kann dieses zu einer günstigeren Versicherungsbeitragsberechnung führen. Allerdings muss der Versicherte dann den vereinbarten Selbstbehalt bei den Behandlungen erst selber tragen. Nur die Aufwendungen, die diesen Betrag überschreiten, werden von der Versicherungsgesellschaft übernommen. Der Selbstbehalt ist auf das ganze Jahr gesehen ermittelt und kann, wenn er genutzt worden ist, auch steuerlich in Abzug, als Sonderausgaben, gebracht werden.
Ein Tarif mit einem Selbstbehalt eignet sich für die Menschen, die in dieser Leistungsvariante nur selten Leistungen in Anspruch nehmen.

PKV und Wartezeiten

Die meisten Versicherungsgesellschaften, die eine Private Krankenversicherung anbieten, die haben auch eine bestimmte Dauer als Wartezeit im Versicherungsvertrag genannt. Während dieser Zeit wird die Versicherung keine Deckung für die in Anspruch genommenen Leistungen übernehmen.

Privatärztliche Behandlung

Privat versicherte Menschen können sich auch einer privatärztlichen Behandlung unterziehen. Die Versicherten bei der PKV haben, anders, als es bei der GKV ist, ein freies Wahlrecht, von welchem Arzt oder in welchem Krankenhaus sie sich behandeln lassen.
Die Privatärztliche Behandlung ist nur für die Menschen gedacht, die dazu auch berechtigt sind.

Progression

Unter der Progression versteht man in der Privaten Unfallversicherung, dass die bezogenen Leistungen höher ausfallen können, als die, die laut Gliedertaxe dem Versicherten zusteht. In der Gliedertaxe ist der Wert der Beeinträchtigung gleichzusetzen mit der Höhe, in der die Leistungen dann auch, prozentual, gezahlt werden. Wem diese Leistungen nicht ausreichen, der vereinbart die Progression, die dann, wenn die Beeinträchtigung höher als 50 Prozent ist, auch nicht mehr die lineare Leistungssumme gibt, sondern mehr als diese. Für eine Vollinvalidität kann dann zum Beispiel eine Leistungszahlung von 500 Prozent vereinbart werden.