KFZ-Schutzbrief

Der KFZ-Schutzbrief ist ein Extra zu der Kfz-Versicherung. Wenn im Straßenverkehr sich ein Unfall ereignet hat, dann kann der Schutzbrief helfen, dass ein Abschleppwagen oder auch ein Mechaniker ausrückt. Die Kosten hierfür werden von der Versicherung übernommen werden.

Karenzzeit

Wenn in einem Versicherungsvertrag von der Karenzzeit gesprochen wird, dann ist damit eine Wartezeit gemeint, die der Versicherungsnehmer einhalten muss, bis eine Leistung bezogen werden kann. Diese findet man bei vielen Versicherungen der Sparte der Individualversicherungen aber auch bei der Rechtsschutzversicherung vor. Die Versicherungsgesellschaften versuchen so zu verhindern, dass eine Versicherung erst abgeschlossen wird, wenn der Versicherungsfall schon eingetreten ist.

Kieferorthopädische Behandlung

Eine Kieferorthopädische Behandlung bei Kindern wird über die Gesetzlichen Krankenkassen zum Teil gedeckt. Die Kassen übernehmen einen Teil des Beitrages, die Versicherten müssen einen Mindestsatz tragen, der dann, nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung aber auch erstattet werden kann. In der Privaten Krankenversicherung ist es je nach Vertag und nach Wichtigkeit der Behandlung unterschiedlich, ob eine Deckung besteht oder nicht.

Kinderunfallversicherung

Auch Kinder können eine Unfallversicherung abschließen, die rund um die Uhr und an allen Orten eine Absicherung für die Folgen des Unfalls anbieten kann. Gerade bei Kindern sollte dieses auch genutzt werden, denn wenn eine Invalidität in frühen Jahren eintritt, dann kann dieses im weiteren Leben immer zu Beeinträchtigungen führen. So kann wenigstens finanziell vorgesorgt werden. Ist eine Kinderunfallversicherung abgeschlossen, dann hat diese bis zum Ende des 17. Lebensjahres Gültigkeit. Danach erfolgt dann die Einstufung in die Erwachsenenversicherung, die aber ohne erneute Prüfung vollzogen werden kann.

Kostenerstattungsprinzip

Liest man in den Verträgen zu der Privaten Krankenversicherung etwas von einem Kostenerstattungsprinzip, dann ist damit folgender Vorgang gemeint: der Versicherte zahlt seine Kosten für eine Behandlung erst alleine und legt dann der Versicherungsgesellschaft die Rechnung vor. Diese wird die Rechnung prüfen und dann den Betrag an den Versicherten zahlen.

Krankengeld

Krankengeld wird über die Gesetzliche Krankenversicherung an die Versicherten gezahlt, wenn eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Diese muss vom Arzt bescheinigt sein. Der Arbeitgeber zahlt bei einem „Krankenschein“ des Angestellten in den ersten sechs Wochen ganz normal den Lohn fort, aber danach tritt die Krankenversicherung mit der Zahlung ein. Der Versicherte bekommt als Leistung maximal 70 Prozent des Durchschnitts der letzten Löhne ausgezahlt. Krankengeld kann maximal 72 Monate bezogen werden, danach ist der Versicherte ausgesteuert und auf die staatlichen Hilfen, wie Arbeitslosengeld angewiesen.

Krankenhaustagegeld

Das Krankenhaustagegeld ist eine Leistung, die aus der Privaten Unfallversicherung bezogen werden kann. Wenn nach einem Unfall ein Aufenthalt im Krankenhaus gemacht werden muss, dann besteht Leistungsanspruch, wenn es vertraglich vereinbart worden ist. Die Höhe der Leistung kann der Versicherte für sich alleine bestimmen.

Kriegsereignisse

Wenn eine Leistung von einer Versicherungsgesellschaft bezogen werden soll, die im Zusammenhang mit Kriegsereignissen steht, dann wird die Versicherung dieses in den meisten Fällen ablehnen. Denn ein Kriegsereignis ist vertraglich nicht in den Sachversicherungen eingeschlossen.
Bei den Individualversicherungen kann es da anders sein und die Versicherungsgesellschaft wird den Leistungsanspruch genau überprüfen. Wenn eine Person, die über eine Lebensversicherung verfügt, in ein Land reist, in dem Unruhen sind und dann versterben sollte, dann wird seitens der Versicherung genau geprüft, welche Todesursache vorliegt. Sollte der Versicherte eines natürlichen Todes gestorben sein, dann wird die vereinbarte Leistung auch gezahlt werden.

Kurkosten

Kurkosten werden von der Gesetzlichen und auch der Privaten Krankenversicherung für die Versicherten übernommen. Allerdings sind dabei auch Vorgaben, seitens der Versicherung zu beachten. So läuft es bei der PKV meist über das Kostenerstattungsprinzip ab, der Versicherte in Vorkasse treten muss, und dann die notwendigen Behandlungen erstattet bekommt. Bei der GKV müssen die Kur und auch die Behandlungen vom Arzt verordnet werden, damit eine Kostenübernahme auch stattfinden kann.

Kündigung

Die fristgerechte Kündigung eines Versicherungsvertrages ist immer zum Ende einer Versicherungsperiode möglich. Eine außerordentliche Kündigung ist nur wegen besonderen Gründen, sowohl vom Versicherungsnehmer als auch von der Versicherungsgesellschaft möglich.