Gefährdungshaftung

Normalerweise haftet jemand für einen Schaden, wenn er ihn verursacht hat. Anders sieht es aber bei der sogenannten Gefährdungshaftung aus. Dann, wenn die Gefahr durch etwas gegeben wird, dass dieses einen Schaden entstehen lassen kann, dann haftet automatisch der Besitzer. So ist es zum Beispiel bei Hundebesitzern oder Öltankbesitzern. Sie müssen dann haften, wenn der Schaden durch den Hund oder den Öltank entstanden ist; die Beweislage ist hier eher nebensächlich.

Genesungsgeld

Eine Leistung, die aus der Privaten Unfallversicherung bezogen werden kann, ist das Genesungsgeld. Es wird dann gezahlt, wenn der Versicherte nach einem Unfall einen Krankenhausaufenthalt hatte, dafür Krankentagegeld bezogen hat und dann entlassen wird. Die Höhe des Genesungsgeldes ist vertraglich zu vereinbaren, die Dauer des Genesungsgeldes richtet sich nach der Dauer des Krankenhausaufenthaltes und somit nach der Dauer des Krankentagegeldes.

Gesundheitsprüfung

Bei den Versicherungen, die eine Person versichern, ist eine Gesundheitsprüfung unumgänglich. Denn so kann der Gesundheitszustand des Versicherten überprüft werden, und somit kann auch das Risiko, welches die Versicherung zu tragen hat, bestimmt werden. Wie die Versicherungsgesellschaft die Gesundheitsprüfung vornimmt, ist je nach Art der Versicherung und auch nach der Versicherungssumme unterschiedlich. In den meisten Fällen reicht es aus, dass der Versicherte Gesundheitsfragen beantwortet, bei anderen ist eine ärztliche Untersuchung unumgänglich.

Gliedertaxe

Bei der Privaten Unfallversicherung wird die Leistungssumme aus der Invaliditätsrente nach der Gliedertaxe ermittelt. Hier sind alle Beeinträchtigungen oder Einschränkungen, die körperlicher oder seelischer Natur sind, aufgeführt. Die Prozentsätze, die neben der Einschränkung aufgeführt sind, gehen in die Berechnung der Leistungssumme ein.

Grobe Fahrlässigkeit

Handelt ein Versicherter grob fahrlässig und geschieht bei dieser Handlung ein Schaden, den der Versicherte verursacht hat, dann wird die Versicherungsgesellschaft für die Regulierung des Schadens nicht aufkommen. Wann es sich genau um eine grobe Fahrlässigkeit handelt und wann nicht, das ist gesetzlich festgehalten.

Grundzulage

Die Zuschüsse, die bei der Riester-Rente den förderberechtigten Personen gezahlt werden, die sind unterteilt in Grundzulage und in Kinderzulage. Die Grundzulage beträgt bei einem Single 154 Euro im Jahr, bei Ehepartnern kann die Grundzulage auf bis zu 308 Euro ansteigen. Die Grundzulage wird auch nur dann in der vollen Höhe gewährt, wenn alle Voraussetzungen zur Förderung gegeben sind.